Samstag, 31. August 2013

Film - All the Boys Love Mandy Lane & High Lane







 High Lane 

Inhalt

Die Story kombiniert Extremsport mit Horrorszenario: Einen letzten gemeinsamen Kick, bevor man sich im Berufsalltag aus den Augen zu verlieren droht, versprechen sich zwei junge befreundete Pärchen und begeben sich auf eine waghalsige Kletterpartie in der Wildnis. Dass neben Chloés (Fanny Valette) nicht ganz höhentauglichem Freund Loïc (Johan Libéreau) auch Ex-Lover Guillaume (Raphaël Lenglet) als fünftes Rad am Wagen mit von der Partie ist, sorgt von Anfang an für Zündstoff. Als sich der angepeilte Fußsteig wegen Instandsetzungsarbeiten als stillgelegt erweist, lässt die Gruppe sämtliche Vernunft sausen und kraxelt freestyle Richtung Himmel. Halsbrecherische Rettungsmanöver, steile Engpässe, lose Haken und marode Seilbrücken über sehr, sehr tiefe Schluchten sind aber nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was am schroffen Gipfel auf sie lauert. 


Fazit





 
Viel mehr als ein Splattermovie!
Selten habe ich einen Film gesehen, bei dem so - unter die Haut gehend - die Spannung aufgebaut wird und die Dramatik sich schließlich überschlägt. Man glaubt, die Lage könnte nicht schlimmer sein, schon sieht man sich im Irrtum. Die Grenzen des Erträglichen wurden bei mir erreicht. Ich kenne schon etliche Filme des Genres, aber nur die wenigsten waren so gut gemacht wie dieser Film.
Anfangs die wunderbaren Naturaufnahmen, dann die gefahrvollen, atemberaubenden Bergtour-Szenen, die den Schauspielern außerordentlich viel abverlangten - zumal weitgehend auf die mich unendlich anödenden "künstlichen" Digitaleffekte verzichtet wurde (siehe auch das "Making of"). Und dann das blanke Entsetzen. Die Dramatik ist ungeheuer und Fehler werden gnadenlos bestraft. Filmtechnisch sehr gut umgesetzt. Ich fand den Film außerordentlich beeindruckend und kaum erträglich.






 All the Boys Love Mandy Lane 

Inhalt

Mandy Lane (Amber Heard), so süß, so attraktiv, so sympathisch - nicht eine Sekunde kommen Zweifel auf. Und jeder Junge aus der High-School hat irgendwann schon von ihr geträumt, wenn sie auftaucht spielen alle verrückt. Als sich das IT-Girl zu einem Ausflug aufs Land überreden läßt, denken Red (Aaron Himelstein) und seine Kumpels den Jackpot geknackt zu haben. Nur leider gibt es einen Psychokiller unter ihnen, der nicht bereit ist, Mandy Lane mit anderen zu teilen.


Fazit

Guter Film, sehr hübsches Mädchen. Als Horrorfilm zu harmlos.
Zum Film: Mit dem vergleichsweise lächerlich geringen Budget von 750.000 Dollar hat der Regieneuling Jonathan Levine das Kunststück vollbracht, aus einer Handvoll unbekannten Darstellern, vertrauten Teenie-Schablonen und abgedroschenen Horrorfilm-Situationen ein mal mehr, mal weniger beachtliches Werk zu erschaffen. "Die Bilder stimmen!", wie ein Bekannter nach ordentlichen Kinofilmen zu sagen pflegte. Schon der Einstieg von ALL THE BOYS LOVE MANDY LANE mit der Gruppe 'Bedroom Walls' und ihrem Song 'In Anticipation of Your Suicide' ist sympathisch. Klanglich wird man in eine schwüle Leichtigkeit hineingezogen und von den warmen Farben der Filmbilder eingelullt. Eine Schulklingel schrillt und leitet für die Schüler den Start in die Sommerferien und für uns den Beginn eines (sozialkritischen?) Teenager-Thriller-Splatter-Films ein.


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