Sonntag, 25. Mai 2014

Buchrezension - Lisa Jackson - ZWILLINGSBRUT









Inhalt
Ein neuer Fall für die Detectives Pescoli und Alvarez. Ärztin Kacey ist schockiert: Die Frau, die schwer verletzt in ihre Klinik eingeliefert wird und stirbt, ist ihr wie aus dem Gesicht geschnitten. Kurz darauf gibt es weitere Tote, die Kacey verdächtig ähnlich sind...


Mein Fazit
kurzes zum Inhalt: Die Ärztin Kacey Lambert denkt sich zunächst nichts dabei, als weit weg von ihrem Wohnort Grizzly Falls die Schauspielerin Shelly Bonaventure tot aufgefunden wird, die ihr bis aufs Haar gleicht. Zufall eben!
Als kurz danach in Grizzly Falls eine junge Grundschullehrerin mehr tot als lebendig im örtlichen Krankenhaus eingeliefert wird, die sich optisch von Kacey Lambert und Shelly Bonaventure kaum unterscheidet, wird die junge Ärztin hellhörig. Als auch noch eine neue Patientin Kacey’s bei einem mysteriösen Autounfall stirbt, die ebenfalls eine unglaubliche Ähnlichkeit mit der jungen Ärztin aufweist, glaubt auch die Polizei nicht mehr an Zufälle. Wo kommen bloß all diese Doppelgängerinnen her und wie stehen sie mit Kacey in Verbindung?Unterstützung und Hilfe bei den Ermittlungen gibt’s aber nicht nur von polizeilicher Seite, sondern auch vom Vater eines ihrer kleinen Patienten, dem attraktiven Trace O’Halleran, der scheinbar mehr weiß, als er zugeben möchte…



Der dritte Besuch im verschneiten Grizzly Falls in Montana steht an und die verschneite, abgelegene Kleinstadt mit ihren etwas speziellen Einwohnern steht mal wieder im Fokus.
Mit „Zwillingsbrut“ präsentiert uns Lisa Jackson den mittlerweile dritten Teil ihrer Montana „to Die“ Serie und nachdem ja gerade Regan Pescoli in den beiden Vorgängerbänden persönlich involviert war, kann sie sich diesmal – von ihren üblichen familiären Problemen mal abgesehen – beruflich voll und ganz auf ihre Nachforschungen an der Seite von Selena Alvarez konzentrieren.
Unser weibliches Ermittlungs-Duo präsentiert sich hier wie gewohnt äußerst nüchtern und effizient und wir Leser werden – wie eben schon erwähnt – lediglich mit wohl dosierten Details aus dem Privatleben der beiden versorgt. Ob die pubertierenden Teenagerkinder von Pescoli oder das noch schlummernde Liebesleben von Alvarez: kleine, aber feine Details, die diesen beiden Romanfiguren noch so den gewissen Kick geben und sie nicht zu monoton als „Arbeitstiere“ daherkommen lassen. Auch im Umgang miteinander sind die beiden ein eingespieltes Team, ergänzen sich beruflich wirklich hervorragend und agieren hier ohne großes Zickengehabe oder launischer Untertöne.
Es dauert allerdings ein bisschen bis die Damen in die Puschen kommen und mit ihrer Ermittlungsarbeit loslegen – das hat sich ein bisschen gezogen und hätte für meinen Geschmack gerne etwas früher passieren dürfen, sodass vielleicht die ein oder andere Länge hätte vermieden werden können. Nichtsdestotrotz gibt’s Spannung noch und nöcher: Da sicherlich ein guter Aufhänger die häufigen Perspektivwechsel, insbesondere wenn wir gerade in die Gedankenwelt des Täter abtauchen oder wir mit den verzweifelten Ängsten des Opfers auf der Verfolgungsjagd verschmelzen, kurz bevor der Täter zuschlägt. Da beschert uns Lisa Jackson einige absolute Gänsehautmomente!
Im Fokus steht hier natürlich absolut der Crime-Plot, den die Autorin aber auch mit einer kleinen Love-Story kombiniert, die sie unserem Heldenpaar Kacey Lambert und Trace O’Halleran angedeihen lässt. Bbeide liefern hier durchaus ein stimmiges Miteinander ab. Die toughe und couragierte Ärztin und der zunächst brummelige Ex-Army Ranger, der aber einen tollen Job als alleinerziehender Vater macht.
Das Finale hätte ich mir hier noch einen Tick ausgereifter und vielleicht auch einen Hauch dramatischer gewünscht, da speziell die Entführung und die folgende „Befreiung“ des kleinen Eli, die für meinen Geschmack doch zu schnell und einfach abgehandelt wurde.
Ich persönlich bin ja schon seit Urzeiten Fan von Lisa Jackson und ihrer Schreibe und habe mit Interesse auch ihren „Werdegang“ über die Jahre verfolgt: Ursprünglich ja doch eher eine Liebesromanautorin, hat sie so peu à peu das Genre gewechselt und sich als Krimiautorin einen Namen gemacht und das ganz erfolgreich! Erinnert mich so ein bisschen an die Damen Sandra Brown oder Erica Spindler, die da einen ähnlichen Wandel vollzogen haben und uns Leser mittlerweile mit wirklich spannenden Thrillern versorgen.

Als Einsteiger in die Serie empfiehlt es sich auf jeden Fall die beiden Vorgänger gelesen zu haben, um ein besseres Feeling für das Seelenleben unser beiden „Spürhunde“ zu bekommen, denn persönliche Themen gerade Regan Pescoli betreffend gibt’s in den beiden vorherigen Schmökern doch reichlich.




Ein gewohnt guter Thriller der Autorin, den sie routiniert mit reichlich Spannungsmomenten in Szene setzt, das Ganze wohldosiert mit einer romantischen Komponente verknüpft und uns Lesern ein mehr als gelungenes Gesamtpaket präsentiert. Von mir gibt’s gute 4 von 5 Punkten für den dritten Fall der Damen Pescoli und Alvarez!





 

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Kommentare:

  1. Du kannst Buchrezensionen soooo gut schreiben. *-* Habe mir das Buch gleich wieder auf meine Leseliste notiert. =)

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    1. Ich weiß auch nicht, bei Büchern fällt es mir irgendwie leichter etwas zu schreiben :)
      lg

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