Freitag, 9. Mai 2014

Film - Die Wolke





Inhalt
Hannah (Paula Kalenberg) und Elmar (Franz Dinda) sind frisch verliebte Teenager. Eine nukleare Katastrophe zerstört ihr junges Glück jedoch von einer Sekunde auf die andere. Durch einen Störfall in einem nahe gelegenen Kernkraftwerk wurde einen tödliche, radioaktive Wolke freigesetzt. Panik und Chaos brechen aus. Menschenmassen trampeln auf der Flucht alles und jeden nieder, harmlose Zeitgenossen kämpfen brutal ums eigene Überleben, die Flughäfen und Bahnhöfe sind hoffnungslos überfüllt - Anarchie bricht aus. Hannahs kleiner Bruder wird rücksichtslos von einem Auto überfahren, ohne dass der Fahrer bremst, und ihre Mutter ist unauffindbar. Stark traumatisiert und völlig allein hat die keine Kraft mehr dem todbringenden Regen zu entkommen. Die Bilanz der Katastrophe ist schrecklich: Innerhalb kürzester Zeit sterben 38.000 Menschen, wie Hannah wurden tausende Andere ebenfalls kontaminiert. Doch so verzweifelt die Lage zu sein scheint, es gibt noch Hoffnung. Zwar wurden Elmar und Hannah auf der Flucht getrennt, doch ihr Wiedersehen nach der Katastrophe erhöht das Vertrauen in ein Leben nach dem Super-Gau.


Fazit
"Die Wolke" kenne ich noch aus meiner Schulzeit muss zugeben der Roman und der Film haben nicht soviel gemeinsam.
Die tragische Liebesgeschichte zwischen Hannah und Elmar ist wunderschön und zugleich sehr traurig. Die Kritik gegen die Atompolitik kommt dabei auf gar keinen Fall zu kurz. Der Film gibt die Botschaft "Das Leben ist lebenswert - Genieße die Zeit die du noch hast - Eine wahre Liebe kann alle Hürden meistern - Egal wie schwer sie auch sein mögen !" Genau so haben es die Schauspieler auch dargestellt.
Andererseits muss ich sagen, dass man teilweise sehr schlecht über die Hintergründe recherchiert hat.
Wer etwas von Physik, Kerntechnik, Biologie und Strahlenmedizin versteht kann über dieses Katastrophenscenario nur den Kopf schütteln. Kraftwerke in Deutschland arbeiten nach einem Prinzip das derartige Störfälle ausschließt - so lange die Naturgesetze gelten, also z.B. Steine nach unten fallen.
Um wieder auf den Bezug zur Schule zu kommen, finde ich es ganz schlimm, dass einige Menschen den Film als Anti KKW-Propaganda in Schulen einsetzen (mittlerweile ja nicht mehr).
Schulen sollten Wissen vermitteln und sich nicht politisch mißbrauchen lassen.

Trotzdem finde ich, dass wenn später noch über den Film gesprochen wird und der Film Tage später immer noch im Kopf bleibt kann ich nur noch zwei Wörter hinzufügen " Genial gemacht " und sollte man sich anschauen.

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