Freitag, 20. Juni 2014

Buchrezension - Katherine Howe - Das Hexenbuch von Salem





  Autor: Katherine Howe  Titel: Das Hexenbuch von Salem  Seiten: 510 Seiten





 Handlung

Sie trennen Jahrhunderte – aber ein magisches Erbe verbindet sie
Connie Goodwin ist eine hervorragende Studentin der Harvard Universität und schreibt gerade an ihrer Doktorarbeit über Sitten und Gebräuche im Amerika des 17. Jahrhunderts. Ihr Spezialgebiet sind die Hexenverfolgungen in Salem. Als Connies Mutter Grace sie eines Tages bittet, das halbverfallene Haus der Großmutter in Marblehead, Massachusetts, in Ordnung zu bringen, ist Connie wenig begeistert. Mit gemischten Gefühlen reist sie in das Küstenstädtchen, das nicht weit von Salem entfernt liegt. Immerhin hofft Connie, in den alten Kirchenregistern von Salem etwas über die Hexenprozesse zu finden, und ist froh, dass ihr der gutaussehende Restaurator Sam, den sie in der Kirche antrifft, bei den Recherchen helfen möchte.
Kurz darauf entdeckt Connie im verwunschenen Haus der Großmutter ein vergilbtes Pergament, das sie auf die Spur eines alten Buches mit sonderbaren Formeln und Rezepten bringt. Als sie ihrer Mutter von dem Folianten erzählt, ist diese nicht überrascht: Grace weiß von dem Buch, das lange im Familienbesitz war, und warnt ihre Tochter, sich damit zu beschäftigen. Gemeinsam mit Sam kommt Connie schließlich einem gefährlichen Familiengeheimnis auf die Spur – und entdeckt plötzlich seltsame Fähigkeiten an sich selbst …

Ein großer Frauenroman, der im heutigen Neuengland und im 17. Jahrhundert spielt.





Meine Meinung

Dieses Buch ist total untypisch für mich :), normalerweise lese ich eher Krimis, Thriller und Romantic Suspence. Dieses Buch hat mich in erster Linie wegen des Covers angesprochen (ich finde es so schön) und war eher ein Spontankauf.
Zum Buch: Dieses Buch spielt auf 2 Zeitebenen: Im ausgehenden 17. und anfangenden 18. Jahrhundert als auch im Sommer/Herbst 1991. Connie macht ihren Abschluß an der Harvard-Universität und möchte daran anschließend auf Empfehlung ihres Doktorvaters ihre Dissertation schreiben. Von ihm kommt u.a. die Idee, die damaligen Hexenverfolgungen zum Thema zu machen. Aber hat er eventuell noch andere Beweggründe?
In Marblehead/Massachusetts soll Connie für ihre Mutter ein altes Haus verkaufen, in dem einst ihre Großmutter Sophia gelebt hat. Das Haus ist vollkommen verwahrlost, der Garten verwildert, und alles strömt eine seltsame Atmosphäre aus. Eines Tages findet Connie an der Haustür ein seltsames Symbol vor und macht sich daraufhin auf die Suche, was all diese Zeichen darin bedeuten sollen. Dabei wird sie von dem Restaurator Sam und einer Freundin unterstützt und begleitet.

Parallel erfährt der Leser vom Leben Deliverance Danes, ihrer Tochter Mercy und deren Nachkommen, die von 1682 bis ca. 1750 ein sehr schwers Los zu tragen hatten. Deliverance wird fälschlicherweise als Hexe denunziert. Offensichtlich herrschten damals sehr rauhe Sitten, und die Gerichtsbarkeit machte wenig Federlesens bzgl. ihrer Urteile. Die Beschreibungen aus dem Gefängnis erinnerten mich an die Zustände bei den Engländern, bevor diese ihrer Strafgefangenen alle nach Australien deportierten.
Mehr und mehr taucht Connie in das Leben von Deliverance Dane und ihrer Familie ein und macht Entdeckungen über ein seltsames Buch, das in deren Nachlaß aufgeführt wurde. Aber wo ist das Buch jetzt? Irgendwann braucht sie es aus einem bestimmten Grund sehr dringend, denn sie ahnt, welche Kraft in ihm wohnt...

Das Buch ist durchaus spannend [hab es in ca. 4 Tagen durchgehabt], hat mit 510 Seiten aber etwas zu viel Seiten. Manches hätte man kürzen können, um eine gewisse Langatmigkeit zu vermeiden. Trotzdem hat es mit gut gefallen, denn es läßt den Leser eintauchen in eine schwere Zeit und fremde Welt, die damals vielen Menschen Angst machte.
Hier könnt ich mir ebenfalls eine Verilmung vorstellen [wenn es nicht schon eine gibt ;)]









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